Die Landeslehrstätte Lebus
Mit dem freien Blick auf Oder und Aue und der idyllischen Lage auf dem Oderberg inmitten einer unvergleichlichen Landschaft ist die Landeslehrstätte Lebus ein idealer Ort für Lehren und Lernen, Exkursionen und Praxisseminare sowie deutsch-polnische Begegnungen. Seit Anfang der 1990er Jahre finden hier Aus- und Fortbildungskurse und Workshops auf allen Gebieten des Umweltschutzes statt. Kulturelle Veranstaltungen und deutsch-polnischer Austausch ergänzen das Programm der Bildungseinrichtung.
Der Standort ist erdgeschichtlich – am Rande der steil abfallenden Lebuser Platte 67 Meter über dem Meeresspiegel liegend – und kulturhistorisch geprägt. Die besonderen klimatischen Bedingungen an der Oder schufen hier eine Kulturlandschaft mit vielen seltenen Pflanzen und Tieren. Besonderer Anziehungspunkt sind die so genannten pontischen Hänge mit dem im Frühjahr goldgelb leuchtenden Adonisröschen. Mit der Nähe zum Nationalpark Unteres Odertal, zu den Naturparken Schlaubetal und Märkische Schweiz sowie zur polnischen Grenze mit dem Nationalpark Warthemündung, ist die Bildungsstätte ein idealer Ausgangspunkt für Fachexkursionen wie auch eine wissenschaftlich-praktische Basis zum Arbeiten und Lernen in der Natur.
Zielgruppen
- Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter im Umwelt- und Naturschutz
- Wirtschaftsunternehmen
- Landnutzer
- Vereine und Verbände
- wissenschaftliche Einrichtungen
- Interessierte Bürger/innen aus Deutschland und Polen
Angebote
Ein- und mehrtägige Aus- und Fortbildungsangebote für haupt- und ehrenamtliche Naturschutzmitarbeiter und andere Multiplikatoren zu den Themen:
- Nachhaltige Entwicklung und Umweltvorsorge
- Umsetzung von EU-Recht (z. B. Wasserrahmen- und FFH-Richtlinie) und Projektmanagement
- Umweltbildung, Umweltinformation
- Natur- und Umweltschutz, u. a. Kartiererschulungen
- wissenschaftlich-praktische Arbeiten der Mitarbeiter für Demonstrationszwecke im Landschaftspflegemanagement und Biomonitoring
- Naturtourismus
- deutsch-polnische Zusammenarbeit
- Energieberatung, Verbraucherschutz
Technische Voraussetzungen für den Seminarbetrieb
- Kleiner Seminarraum mit 30 Plätzen
- Pavillon mit 10 Plätzen
- Ein Mehrzweckraum mit 15 Plätzen
- Großer Schulungsraum mit 60 Plätzen
- Der Speiseraum bietet gleichzeitig Platz für 34 Teilnehmer
- Übernachtungsmöglichkeiten, es sind insgesamt 30 Betten in 2 Vierbett-, 9 Zweibett- und 4 Einzelzimmern
Aktuelles
Für das Objekt wird derzeit nach einem neuen Betreiber gesucht. Seit Januar 2013 ruht der reguläre Lehrgangsbetrieb in den Räumlichkeiten der Landeslehrstätte.
Veranstaltungshinweis:
| Strategische Umweltprüfung in der Praxis | |
| Ziel der Strategischen Umweltprüfung (SUP) ist die frühzeitige Einbeziehung und angemessene Berücksichtigung von Umweltbelangen bei der Ausarbeitung und Entscheidung bestimmter Pläne und Programme. Mögliche Auswirkungen auf die Umwelt sollen bereits frühzeitig vom Planungsträger in den Planungsprozess einbezogen werden. Bei der SUP handelt es sich um ein Instrument des vorsorgenden Umweltschutzes, das die klassische Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für Vorhaben "vorauslaufend" auf der planerischen Ebene ergänzt. Für ein breites Spektrum von Plänen und Programmen der Verkehrsplanung, Wasserwirtschaft oder Raumordnung - und neuerdings auch für den bundesweiten Stromnetzausbau - ist vom Planungsträger obligatorisch eine SUP durchzuführen. Das Seminar stellt aktuelle Fallbeispiele vor und bietet einen Überblick über den Stand der Fachdiskussion. |
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| Inhaltliche Schwerpunkte: |
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| Zielgruppen: |
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| Termin: | 18. Juni 2013 |
| Veranstaltungsort: | Landesakademie für öffentliche Verwaltung des Landes Brandenburg im Aus- und Fortbildungszentrum Königs Wusterhausen Hörsaal im Seminargebäude Schillerstraße 6, 15711 Königs Wusterhausen Tel.: 03375 672-501 |
| Leitung: | Dr. Annemarie Schaepe; LUGV, Ö 1 |


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