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Sternenpark Naturpark Westhavelland

Am 12. Februar 2014 wurde dem Naturpark Westhavelland von der "International Dark Sky Association" (IDA) als erstem Gebiet in Deutschland der Titel "Sternenpark" verliehen.

Der Naturpark ist einer der wenigen Orte Deutschlands, die noch einen natürlich dunklen Nachthimmel haben. Weitere Voraussetzungen für eine Anerkennung als Sternenpark sind eine Zone ohne Beleuchtung,
ein Beleuchtungsplan (Beleuchtungsrichtlinie) sowie eine intensive Öffentlichkeitsarbeit.

Nach ersten Lichtmessungen im Jahr 2009 wurde geplant und geprüft, um ein Lichtschutzgebiet, respektive Sternenlicht-Reservat, entstehen zu lassen. Die Kommunen des Naturparks haben sich mehrheitlich mit der Anerkennung einer Beleuchtungsrichtlinie dazu bekannt, den dunklen Nachthimmel im Naturpark zu erhalten und zu verbessern.

Der Sternenpark umfasst den gesamten Naturpark mit seinen 1.315 Quadratkilometern und ist in Kernzone, Pufferzone und Außenzone unterteilt. Besonders gute Beobachtungsmöglichkeiten gibt es in der ca. 40 Quadratkilometer großen Kernzone zwischen Gülpe und Nennhausen.

Trotz der relativen Nähe zur Metropole Berlin sind aufgrund der dünnen Besiedlung die Nächte im Westhavelland so dunkel, dass die Milchstraße mit ihren einzelnen, abertausenden Sternen als plastisches Gebilde erlebt werden kann.

Mit der Anerkennung als Sternenpark wird das Engagement des Naturparks und der Kommunen gewürdigt, dafür zu sorgen, dass künftig verantwortungsvoll und bewusst mit künstlichem Licht zum Schutz der Nacht, der Gesundheit des Menschen und des Lebensraumes nachtaktiver Tiere umgegangen wird.

Neuer Stern am Reisehimmel -  Pressemitteilung vom 12. Februar 2014

Letzte Aktualisierung: 09.07.2015

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