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Artenschutzprojekt zum Erhalt der Europäischen Sumpfschildkröte

Naturschutzstation Rhinluch

Die Naturschutzstation Rhinluch des Landesamtes für Umwelt Brandenburg liegt im Nordwesten Berlins in der Havelland-Region inmitten eines der großen brandenburgischen Niedermoorgebiete.

Aufgaben zum Arten- und Ressourcenschutz

  • Koordinierung des landesweiten Amphibien- und Reptilienschutzes und Führung des brandenburgischen Artenkatasters für Amphibien und Reptilien. Hierzu wird im Rahmen europäischer Schutzprogramme ein Monitoringprogramm zur Bestandsentwicklung gefährdeter Amphibien- und Reptilienarten innerhalb der Schutzgebiete durchgeführt.
  • Erarbeitung von Artenschutzprogrammen und Mitarbeit bei der Erstellung Roter Listen für gefährdete Amphibien und Reptilien in Brandenburg und
    Deutschland.
  • Fachliche und behördliche Mitwirkung an Naturschutz- und Landschaftsplanungen:
    • In jüngster Zeit konzentrieren sich zahlreiche Aktivitäten der Naturschutzstation darauf, Zerschneidungseffekte im Zuge des Ausbaus regionaler Verkehrswege   zu reduzieren.
    • Ein weiteres Aufgabengebiet ist der Schutz intakter und die Regeneration geschädigter Gewässer und Feuchtgebiete, im Oberen Rhinluch sollen Niedermoorstandorte durch Wasserrückhalt revitalisiert werden.
  • Amphibienschutz an Straßen durch Regeneration von Lebensräumen, Einrichtung stationärer Schutzanlagen an stark frequentierten Verkehrswegen

Aufgabenschwerpunkt der Naturschutzstation Rhinluch ist die Herpetologie (Amphibien- und Reptilienkunde). Mit Unterstützung zahlreicher ehrenamtlicher Mitstreiter werden Artenschutzprojekte für die Rotbauchunke (Bombina bombina), Smaragdeidechse (Lacerta viridis) und die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis) realisiert. Als Ergebnis umfangreicher Kartierungen entstand das zentrale Artenkataster für Amphibien und Reptilien.

Aktuelle Projekte

» Schutzprojekt Sumpfschildkröte in Brandenburg

Schon Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Rückgang Sumpfschildkrötenbestände in den Seenlandschaften Nordostdeutschlands beklagt. Nachdem hier Anfang der 1990er Jahre die großen Truppenübungsplätze und Staatsjagden zugänglich wurden, stellte sich mit hoher Brisanz die Frage, ob in Deutschland überhaupt noch einheimische Sumpfschildkröten-Populationen (Emys orbicularis) existierten.

Presse

Erreichbarkeit

Die Mitarbeiter/innen erreichen Sie montags bis donnerstags in der Zeit von 9:00 - 15:00 Uhr. Auch außerhalb dieser Zeiten halten wir uns nach Absprache gern für Sie bereit.

Rufender Seefrosch


Weitere Informationen



Kontakt:

Landesamt für Umwelt
Abteilung Naturschutz
Referat N3
Grundlagen Natura 2000, Arten- u. Biotopschutz
Naturschutzstation Rhinluch
Norbert Schneeweiss
Tel.: 033922/ 90255
E-Mail an: Norbert Schneeweiss