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Artenschutzvollzug / CITES

Phelsuma spp. - Taggecko © Elke HeynertDer illegale Handel mit lebenden Tieren und Pflanzen sowie aus ihnen gewonnenen Teilen und Produkten bedroht deren wildlebenden Bestände.
Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (engl. Convention on International Trade in Endangered Species of wild Fauna and Flora, abgekürzt CITES) ist seit 1973 die völkerrechtliche Grundlage für den Schutz der gefährdeten Arten durch die Kontrolle des internationalen Handels. Aktuell sind 180 Nationen, darunter die gesamte Europäische Gemeinschaft, Mitgliedsstaaten von CITES und setzen gemäß den Vorgaben der Konvention Überwachungs- und Kontrollmaßnahmen für mehr als 35.000 Tier- und Pflanzenarten um.

Das Ziel von CITES ist es, die Artenschutzkriminalität zu bekämpfen, indem der Handel mit Exemplaren geschützter Arten durch ein System von Ein- und Ausfuhrgenehmigungen sowie Vermarktungsgenehmigungen kontrolliert wird. Letztlich liegt es auch in der Verantwortung jedes Einzelnen durch sein Kaufverhalten einen Beitrag zum Arterhalt zu leisten und einen Ausverkauf der Arten zu verhindern.

CITES
Convention on International Trade in Endangered Species of wild Fauna and Flora
  • Schutz wildlebender Tier- und Pflanzenarten durch Überwachung des internationalen Handels
  • Unmittelbar geltende EG- Artenschutzbestimmungen und das Bundesnaturschutzgesetz mit der Bundesartenschutzverordnung setzen den rechtlichen Rahmen.
  • Für zahlreiche Wirbeltierarten bestehen Meldepflichten.
  • Der Handel mit streng geschützten Arten unterliegt der EG-rechtlichen Vermarktungsgenehmigungspflicht.
  • Kennzeichnungs- und Nachweispflichten für Besitz und Handel geschützter Arten sind zu beachten.

Im Land Brandenburg ist das Landesamt für Umwelt (LfU) die zuständige Behörde für den Vollzug der CITES umsetzenden EG-rechtlichen und bundesrechtlichen Vorschriften zur Überwachung des Handels mit geschützten Tier- und Pflanzenarten.

Letzte Aktualisierung: 20.05.2016

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Kontakt

Landesamt für Umwelt
Abteilung Naturschutz
Referat N4
"Landschaftsentwicklung, CITES,
Bildungsprogramm"


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